Emil Jakob Schindler1842–1892May one see it?
Vienna, Austria
The owner is known. Whether it is on view today, the museum does not say, and we were not trained to guess.
Emil Jakob Schindler wählt ein monumentales Format, um ein Gleichnis für die Vergänglichkeit der Dinge zu finden. Umgeben von steilen Felswänden liegt ein einsamer Friedhof. Alte Zypressen ragen in den trüben Himmel, die Grabsteine sind von Pflanzen überwuchert. Leben und Vergehen treffen hier aufeinander. Erst auf den zweiten Blick erkennen wir einen Mönch, der vor einem frisch aufgeworfenen Grab eine Kerze entzündet. Schindler lässt sich vom Friedhof in Gravosa bei Dubrovnik inspirieren, doch ist der beeindruckende Naturausschnitt, so wie auch der größte Teil der Architektur, eine Erfindung des Künstlers. 1892 erhält Schindler auf der Münchner Weltausstellung für dieses symbolistische Gemälde die Goldene Medaille.
Belvedere