
May one see it?
Vienna, Austria
The owner is known. Whether it is on view today, the museum does not say, and we were not trained to guess.
Diese Figur zeigt die für das 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. typischen weiblichen Körperformen bei Statuen mit den kugeligen Brüsten, der lang gezogenen Hüftpartie, dem stark betonten Nabel und den überlangen, weichen Gliedmaßen. Die Betonung des Körpers ist vorherrschend, das eng anliegende Kleid nur zu ahnen. Die lange Strähnenperücke und der große Schmuckkragen sind der einzige Schmuck. Trotz der strengen Haltung mit den eng anliegenden Armen und dem breiten Rückenpfeiler werden besonders in der Seitenansicht Erinnerungen an den Stil der Amarnazeit geweckt. Sie gleicht den Statuen der vergöttlichten Arsinoe II. Wegen des fehlenden Kopfes ist die Zuordnung zu einer bestimmten Königin oder Göttin nicht möglich.
Kunsthistorisches Museum